Mann baut vor – Ein bequemer Umzug in München mit gemieteter Halteverbotszone

Ein Umzug in München kann teuer werden. Nicht nur die Kosten für einen angemieteten LKW, wenn man selber umzieht, oder die Rechnung für eine beauftragte Spedition, können einen überraschen. Ein Umzug ist immer teuer als ursprünglich gedacht. Wenn dann noch einen Strafzettel für falsches Parken dazukommt, hat der Spass endgültig ein Loch.

So passiert einer Freundin aus der Stadtmitte. Sie orderte eine Spedition, die ihren Job auch recht gut gemacht hat. Fast zumindest. Denn eines wurde bei diesem Auftrag nicht bedacht. Das Speditionsunternehmen hat bei der Stadt München keine Halteverbotszone beantragt. Einige Firmen bieten einen solchen Service nicht an, dabei lässt sich eine Halteverbotszone in München günstig mieten. Es ist jedenfalls weit und breit war kein Parkplatz frei. Nach 30 Minuten bezahlter Arbeitszeit verbracht mit Parkplatzsuche Stand der Umzugs-LKW zuerst in zweiter Reihe. Das gab dicken Ärger mit nervigen Anwohnern und der angerückten Polizei. Eine Stunde später, Strafzettel in der Hand, und 300 Meter entfernt wurde dann doch noch ein Platzerl frei. Aber 300 Meter können beim Umzug einer kompletten Wohnung ein weiter Weg sein.

Ihr Freund Klausi war eine Woche später deutlich schlauer. Die zwei haben sich nach fünf Jahren Beziehung getrennt, sie bleibt in München, er verlässt die Stadt und ist eine Woche nach ihr ausgezogen. Ein findiges Kerlchen ist Klaus allemal, denn er weiss, für eine Absperrung wegen eines Umzugs, kann man sich beim Kreisverwaltungsreferat bzw. Ordnungsamt eine gebührenpflichtige Genehmigung holen. Wer in einer Strasse an einem bestimmten Termin eine freie Anfahrtszone braucht, zum Beispiel für Baustellenbelieferung, Umzugswagen oder ähnliche Anlässe, kann ein vorübergehendes Haltverbot beantragen. Diese amtliche Genehmigung hat aber, wie man das so kennt, einige Tage Bearbeitungszeit. Es ist also nicht ratsam, erst in allerletzter Sekunde die Erlaubnis einzuholen. Um die Absperrung der beantragten Fläche hat man sich selbst zu kümmern. Die hierzu aufzustellenden und amtlich genehmigten Schilder gibt es gegen eine Leihgebühr bei den Serviceunternehmen für Verkehrssicherung.

Wer aber hat schon Zeit und Musse im Umzugsstress auch noch an die Halteverbotszone zu denken und diese zu organisieren. Wie Praktisch, dass es Unternehmen wie Halteverbot123 gibt. Die Jungs erledigen sämtliche organisatorischen Dinge. Die Beantragung der Halteverbotszone, eine Genehmigung von der Stadt zum Aufstellen der Schilder, benötigte Sonder- oder Ausnahme-Genehmigungen. Sie stellen die Schilder auf und holen sie wieder ab. Genial einfach und bezahlbar, für München gerade mal 119 Euro. Das spart Zeit und Nerven, wie gesagt, ein findiges Kerlchen der Klausi … 😉

Ich bin übrigens bereits zweimal sehr erfolgreich mit einer kleinen Münchner Spedition umgezogen. Das Familienunternehmen Cramer hat mir sehr gut Arbeit zu einem fairen Preis geleistet. Äusserst hilfreich fand ich bei der Vorbereitung den Umzugsplanung von immobilienscout24.de. Neben Hinweisen zur richtigen Vorbereitung gibt es auch Tipps für den Auszug und Einzug, Wohnungsübernahmeprotokolle und einen Möbelstellplan.

myimmo / Pixabay

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