Unglaublich – Franzose baut in der Wüste sein Auto in ein Motorrad um

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Neulich erst schrieb ich darüber, wie ich mich einmal fast in der arabischen Wüste verirrt habe und das Land Rover ein essbares Notfall-Handbuch ausliefert. Heute nun die unglaubliche Geschichte von Emile Leray.

Nachdem sein Citroen 2CV in der Wüste im Nordwesten Afrikas liegen blieb (wer bitte fährt mit einer Ente in die Wüste?) verbrachte er zwölf Tage damit aus seinem Auto ein funktionierendes Motorrad zu basteln (auf der Website unten weiterblättern, hier noch ein englischsprachiger Link).

Er traf bei seiner Reise durch Afrika auf eine militärische Strassensperre, doch anstatt die Ratschläge der bewaffneten Wachen anzunehmen, entschied sich Emile die Sperre in grossem Abstand zu umfahren. Er crashte seinen Citroen gegen einen Felsen, dabei gingen Radaufhängung und Rahmenträger kaputt. Der Wagen war – so gut wie – Schrott.

Aber der Franzose ist wohl der geschickteste Mechaniker seit MacGyver sein. Um sein Leben und seine persönlichen Gegenstände zu retten baute er aus den noch funktionierenden Teilen ein Motorrad im Stile von Mad Max. Und das, obwohl er weder über eine gut ausgestattete Werkstatt, noch vernünftiges Werkzeug verfügte. Er nutzte lediglich den Auto-Werkzeugkasten und eine kleine Bügelsäge.