Bald kann man Facebook-Freunde online küssen

Am Kajimoto Laboratory der Tokioter University of Electro-Communications arbeitet der Student Nobuhiro Takahashi an einer „Kussmaschine“. Dieses soeben vorgestelle Gerät besteht aus zwei Komponenten. Eine Maschine zeichnet einen Zungenkuss auf, das andere gibt die Aufzeichnung wieder. Eine Software registriert die Bewegungen der Zunge an einer Art Strohhalm und überträgt sie, z.B. über das Internet, an den Empfänger des Partners. Ein Kuss kann anhand bestimmter Merkmale charakterisiert werden: u.a. Dauer, Geschmack, Atemtechnik und Feuchtigkeit der Zunge.

Mit dem Gerät sind nicht nur Echtzeit-Übertragungen möglich, geplant ist eine Aufzeichnung zu ermöglichen. Diese kann später wieder abgerufen werden. Die Erfinder haben auch kommerzielle Anwendungen im Sinn. Takahashi: „Ein bekannter Entertainer bzw. Schauspieler könnte einen Kuss aufnehmen und verkaufen, das wäre unter den Fans sicher ungeheuer populär.“

Sicherlich hat Nobuhiro Takahashi noch nie eine echte Frau geküsst, wie könnte er sonst mittels einer Art Strohhalm in Mund die Zunge des Partners simulieren lassen?