Ein Vaterschaftstest bringt Gewissheit – was zu beachten ist

Ein Vaterschaftstest bringt Gewissheit – was zu beachten ist

Ein Vaterschaftstest bringt Gewissheit – was zu beachten ist. Ich bin Vater, zweifacher sogar, und ich liebe meine beiden Kids über alles. Wie viele Väter bin ich mir absolut sicher der leibliche Erzeuger meiner Kinder zu sein. Was aber, wenn sich bei einem Papa Zweifel breitmachen und er seine Partnerin der Untreue verdächtigt? Ich kann sehr gut verstehen, wenn ein Mann Gewissheit über seine Nachkommen haben möchte.

Was also tun? Ein Vaterschaftstest kann helfen. Zig Tausende Untersuchungen zur Klärung der Vaterschaft werden jährlich in Deutschland durchgeführt. Sie sind unkompliziert, schnell und relativ kostengünstig.

Ein Vaterschaftstest bringt Gewissheit - was zu beachten ist
blanca_rovira / Pixabay

Der Ablauf eines Vaterschaftstests ist stets der gleich. Zuerst müssen die Gewebeproben entnommen werden, idealerweise von allen Beteiligten: Vater, Mutter und dem Kind. Bestens geeignet dafür sind Zellen aus der Mundschleimhaut. Diese werden mit einem Wattestäbchen aufgenommen. Die Proben werden an Labore verschickt, die speziell für Vaterschaftstests zertifiziert sind, wie z.B. bei https://www.vaterschaftstest-dna.com/. Die Analyse nimmt in der Regel nur wenig Zeit in Anspruch, innerhalb von ein paar Tagen steht das Ergebnis fest.

Die Gesetze in Deutschland sind streng. Wer sie missachtet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Der hiesige Gesetzgeber sieht ihn als Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, und entsprechend streng und eindeutig sind auch die Regeln. Eine DNA-Analyse kann nur durchgeführt werden, wenn alle Beteiligten dazu schriftlich ihr Einverständnis erteilen. Bei Kindern muss die Mutter zustimmen. Erst mit der Volljährigkeit kann ein Kind selber entscheiden. Wenn sich die Mutter weigert, kann ein Gericht den Vaterschaftstest anordnen. Das Recht auf einen Gerichtstermin hat allerdings nur jemand, der bereits vor dem Gesetz als Vater gilt. Wer glaubt, dass er ein Kind gezeugt hat, aber nicht als Vater bei den Behörden angemeldet ist, muss den Weg über eine Vaterschaftsfeststellungsklage gehen.

Wer sich über die Regeln hinwegsetzt und einen Test ohne die notwendigen Einwilligungen durchführt, muss mit einer saftigen Strafe rechnen. Heimliche Tests können mit mehreren Tausend Euro geahndet werden. Dies gilt übrigens auch, wenn der Vater­schafts­test in einem ausländischen Labor erfolgt.

Bei der Entnahme der Probe muss ein unabhängiger Zeuge anwesend sein, etwa ein Arzt oder ein Mitarbeiter eines Amtes, z.B. Jugendamt. Dadurch soll verhindert werden, dass ein Vaterschafts­test manipuliert werden kann. Auch der Zeuge muss seine Anwesenheit schriftlich bestätigen. Ein Vaterschaftstest ist kein Gentest, über das Erbgut gibt er wenig Auskunft. Er bestimmt statt­dessen die Länge einzelner DNA-Abschnitte, und verrät dabei viel über die Abstammung. Die DNA wird aus den Gewebeproben isoliert und untersucht. Obwohl auch dies eine Analyse des Erbguts darstellt, unterscheidet es sich doch deutlich von einem „echten“ Gentest. Beim Vaterschaftstest werden Abschnitte untersucht, die zwischen den Genen liegen. Damit können Ärzte klären, ob Personen miteinander verwandt sind.

Abstammungsgutachten erlauben nur eine einzige sichere Aussage, nämlich dass eine Vaterschaft ausgeschlossen werden kann. Den eindeutigen Beweis, dass ein Mann der Vater eines Kindes ist, können die Tests nicht erbringen. Sie geben stattdessen statistische Werte an, die bis zu einer 99,9999%igen Wahrscheinlichkeit reichen. Dazu sind aufwendige statistische Berechnungen erforderlich, in die viele Faktoren einfliessen. Vor Gericht wird meist schon eine Wahrscheinlichkeit von 99,9 % als Beweis anerkannt. Mir würde diese Aussage auch reichen, um ganz sicher zu gehen, ob ich der Vater bin oder nicht. Wie ein Mann allerdings mit einem Ergebnis umgeht, dass er nicht erwartet hat, das bleibt jedem selbst überlassen. Ob bei einem schönen, wie auch nicht so schönem Ergebnis.

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